Klettern und Wandern im Maggiatal

Am Samstagmorgen fuhren wir mit 10 Personen nach Avegno auf den dortigen Zeltplatz. Nach dem Einrichten ging es an die Felsen von Ponte Brolla Sektor Rovine del Castelliere. Für die Neulinge auf dem Gebiet Reibungsklettern wurden Topropes eingerichtet, andere starteten gleich in längere Routen. Da es herrliches Wetter war kehrten wir erst recht spät zum Zeltplatz zurück und mussten im Schein der Stirnlampen kochen.

Auch am zweiten Tag war schönstes Wetter und wir begaben uns in den Sektor Placca di Tegna. Zuerst kletterten alle in unterschiedlichen Seilschaften die 150 langen Routen bis zum „Gipfel“. Nach dem Abseilen bzw. Absteigen und einer kleinen Pause konnte sich jeder seine Beschäftigung aussuchen: nochmals Mehrseillängen-Routen, kurze schwerere Routen, erste Vorstiegs-Versuche in leichterem Gelände. Und dann war es auch schon wieder Zeit, um zum Campingplatz zurückzukehren.          

Da über Nacht Regen einsetzte, gab es ein etwas späteres und ausgedehnteres Frühstück. Aber gegen Mittag besserte sich das Wetter und wir starteten zu einer Wanderung über Avegno am Klettergarten Torbeccio vorbei nach Dunzio und über Streccia nach Colma – höchster Punkt mit 795 m) – dann steil abwärts ins Tal der Maggia und zurück zum Zeltplatz. So war auch dieser Tag ausgefüllt.

Der Dienstag versprach wieder schön zu werden und versuchten wir uns am Sperone di Ponte Brolla bzw. am Übungsfelsen daneben, so dass jeder auf seine Kosten kam. Es folgte noch ein letzter gemeinsamer Abend, denn am nächsten Tag musste zusammengepackt und die Heimreise angetreten werden.

Eine gelungene Ausfahrt in jeder Hinsicht.        Mit dabei waren Olli, Birgit, Margrit, Hubertus, Jana, Nils, Leif, Ines, Bernhard und Traudi.