Sektion Freudenstadt e.V. des Deutschen Alpenvereins

 
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Fünfte Rundtour Freitagsbiker

Am 18.05.2012 fand unter Führung von Uwe de Jager die fünfte und wohl bisher kürzteste und regenreichste Freitagsbiketour statt. Pünktlich um 18:00 Uhr wollten wir, Petra und Swen Haubold sowie Bernhard Gebert und ich,  wie gewohnt und hoch motiviert vom Kasernenplatz aus starten. Die Wetter-APPs zeigten einen aufziehenden Regenschauer, der auch pünktlich um 18:05 Uhr einsetztet.

In froher Hoffnung auf schnelle Besserung verließen wir Freudenstadt über die Landhausstraße und die Palmenwaldbrücke. Direkt hinter dieser ging es rechts in Serpentienen hinauf zur Riehlhütte um dann auf der Freifläche des Kienbergs links in Richtung Lauterbad zu fahren. Bewusst hielten wir uns rechts vorbei an der Hausserhütte in Richtung Lauterweg. Die Entscheidung sich nah an Freudenstadt zu halten erwies sich als richtig. Der Regen nahm derart zu, dass wir, im Glauben es handele sich um einen kleinen Schauer, in der Wildhütte (leider "Selbstversorgerhütte") dann doch  für eine 3/4 Stunde quartiert beziehen mussten. Bei gemütlichen Gesprächen nutzten wir ein kurzes Anlassen der Regenmenge, um auf direktem Wege über den Lauterweg zum Kasernenplatz zu fahren.

Nach 8km und 100 Höhenmeter war "der Spaß" zu Ende.

Führung: Uwe de Jager (Bild)

Teilnehmer: (v.l.) Petra und Swen Haubold, Bernhard Gebert

Bild: Uwe de Jager

Wer Lust bekommen hat (vielleicht auch auf besseres Wetter und einen längere Tour :-) : Wir versuchen jeden Freitag ab 18:00 Uhr am Kaserenplatz los zu fahren. Bitte aktuelle Informationen auf der Homepage beachten und, wer mehr wissen möchte, bitte an Claus oder Uwe wenden:

Claus Lieb / Telefon: 07441 84948 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Uwe de Jager / Telefon: 07441 951706 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

10. Mai 2012 - Tödlicher Absturz am Battert

Die Bergwacht Baden-Baden berichtet über einen tödlichen Absturz im Battert:

http://www.bergwacht-schwarzwald.de/bw6/opencms/bergwacht-schwarzwald/de/Ortsgruppen/OG-Baden-Baden/aktuelles/2012/:

10. Mai 2012 - Tödlicher Absturz am Battert

In der Bismarckschlucht kam es am Donnerstag zu einem tödlichen Kletterunfall. Ein Kletterer wollte gegen 16.45 Uhr über die Kletterroute "Sven Glückspilz" abseilen und stürzte dabei vom Stand in die Schlucht. Der Sturz erfolgte vermutlich aufgrund unsachgemäßer Abseiltechnik.

Der Kletterer verstarb noch an der Unfallstelle. Die Bergung aus der engen und steilen Bismarckschlucht übernahm die Bergwacht zusammen mit der Feuerwehr Baden-Baden.
Der Einsatz endete gegen 19.30 Uhr.

Daher beim Abseilen immer beachten:

- Seil im Abseilhaken mittig eingelegt?
- Knoten in den Seilenden?
- Alle Karabiner zu?
- Kurzprusik richtig eingehängt?
- Aufbau vor Abseilen testweise belastet?
- Partnercheck!

Auch ein Meisterkletterer kann Flüchtigkeitsfehler machen!

 

 

Bürgermesse Freudenstadt 12.05.2012

Am 12.05.2012 veranstaltet die Stadt Freudenstadt erstmalig eine sogenannte Bürgermesse. Diese soll den Neubürgerempfang in Teilen ablösen und den Vereinen und Intitutiven in Freudenstadt und den Teilorten die Möglichkeit bringen sich vorstellen zu können. Insgesamt kamen im Kurhaus um die 75 Vereine zusammen und der Zuspruch zu der Veranstaltung was groß.

Auch wir nahmen die Gelegenheit wahr, um unseren Verein darzustellen und die interessierten Bürger mit Informationen zu versorgen.

Besten Dank an die aktiven Helfer vor Ort und die im Hintergrund, besonders an:

v.l.: Stefanie Büdenbender und Doris Klar (sitzend), Oliver Mohrlok, Fabian Sackmann, Tobias de Jager, Thomas Forbringer und Uwe de Jager sowie Swen Haubold für die Erstellung der Präsentation, nicht auf dem Bild Eva Winter.

 

Tanz in den Mai

Einen etwas anderen „Tanz in den Mai“ hatten Simon und ich uns für dieses Jahr überlegt. Der Wetterbericht passte und so ging es kurz entschlossen in die Tannheimer, um dort mit Frühjahressonne einige alpine Klettertouren zu spulen. Um 4 Uhr starteten wir daheim, parkten unser Auto in Nesselwängle und legten die 500 Höhenmeter im Aufstieg zum Gimpelhaus wie im Führer beschrieben in einer Stunde und zehn Minuten zurück.

Hinter dem Gimpelhaus trafen wir zum ersten Mal auf letzte Altschneereste, die jedoch problemlos begehbar waren. Nach weiteren 45 Minuten fanden wir den Einstieg zu unserer ersten Tour in den Tannheimern, der „Südwestkante“ an der Roten Flüh (VII, VII- obl.), 425 Klettermeter. Dieser Klassiker wurde bereits 1932 erstbegangen und später zur Schaffung einer einheitlichen Schwierigkeit etwas begradigt. Die Schlüsselstellen hierbei waren ein Rissdach in der 3. Seillänge und ein etwas feuchtes Dach in der 5. Seillänge.

Im Anschluss an diese Tour hängten wir als Verlängerung, den „Gipfeldurchstieg“ (VI+, VI- obl.) daran, der zu Beginn bereits mit einer recht schwierigen Reibungsplatte interessante Kletterei im sechsten Grad bot. Nach 3 Seillängen erreichten wir den Gipfel der Roten Flüh (2111 m) und wurden dort mit einer herrlichen Aussicht auf die verschneiten nördlichen Kalkalpen belohnt.

Um mit leichtem Gepäck klettern zu können hatten wir beschlossen, einen Rucksack am Einstieg zu deponieren und anschliessend über die Tour abzuseilen. Wir fanden auch gleich in der Nähe des Kreuzes einen Abseilring und stellten uns auf eine kurze Abseilfahrt über die Route „Via Barbara“ ein.

Doch alles kam anders. Am Ende der ersten Abseillänge konnten wir das Seil keinen mm abziehen. Es blieb mir nichts anderes übrig, als mit der guten alten Prusiktechnik am Doppelseil aufzusteigen. Gut dass ich das davor schon einige Male geübt hatte. Simon wurde kurzerhand nachgesichert und nach einer „verschenkten“ Stunde standen wir wieder am Gipfelkreuz.

Nun galt es, die Ruhe zu bewahren und eine andere Lösung für den Abstieg zu finden. Der Fußabstieg schied aus, da die Bergschuhe noch am Einstieg standen. Wir konnten uns jedoch noch an einige Abseilringe am Ausstieg der „Alten Südwand“ erinnern, was jedoch in unserem Führer nicht eingezeichnet war. Dieser Ansatz erwies sich als eine gute Entscheidung. Nach 5 Abseillängen erreichten wir ohne größere Hindernisse den Wandfuß und waren wieder um eine Erfahrung reicher. Um kurz nach Sieben trafen wir schließlich am Gimpelhaus ein und bezogen unsere Matratzenlager.

Für den 1. Mai waren für Nachmittag Wärmegewitter angesagt, so suchten wir uns eine kürzere Tour durch die Südwand des Hochwieslers (1950 m) heraus. Die „Schusterführe“ (VI+, VI obl.) zieht in 6 Seillängen durch den zentralen Wandteil. Die Schwierigkeiten sind homogen im VI. Schwierigkeitsgrad, der Fels kompakt, die Routenführung interessant. Spektakulär war auch die erste Abseillänge, in der es freihängend 50 m hinab ging.

Trockenen Fußes ging es dann zum Tannheimer-Talgrund und wieder zurück in die Heimat.

Oliver Mohrlok, Simon Bauer

 

Zweite Rundtour Freitagsbiker

Am 20.04.2012 erfolgte unsere zweite Rundtour. Um 18:00 Uhr trafen wir uns, wie verabredet, etwas früher am Aplintreffparkplatz, um rechtzeitig zur Bergsteigerecke zurück seien zu können. Der pünktliche Start wurde leider durch widrige Witterungsverhältnisse, die wir zur Beseitigung technischer Mängel aktiv nutzten, dann bis 18:40 Uhr verzögert. So fuhren wir "nur" 1 Stunde mit den Zielen: Zimmermannsplatz und Friedensbaum. Regen und der feucht fröhliche Untergrund taten den Rest:

   

Führung: Claus Lieb (blaue Jacke)

Teilnehmer: (v.l.) Rainer,  Tobias de Jager, Ilse Becker, Thomas Laufer

Bilder: Uwe de Jager

 

Claus Lieb / Telefon: 07441 84948 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Uwe de Jager / Telefon: 07441 951706 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

Mitreisender gesucht

Reinhard Müller aus unserer Sektion plant eine Reise nach Grönland - Disco-Bucht, Ilulissat, der Geburtsstätte vieler Eisberge, vom 20.06 bis 30.06.2012. Für diese Reise sucht er eine/einen Mitreisende/Mitreisenden.

Bei Interesse bitte bei Hr. Müller melden.

Hier die Kontaktdaten:

Reinhard Müller
Uhuweg 37
70794 Filderstadt
Telefon + Fax: 0711/7778020
Mobil: 0162/3123482

 

Die Senioren unterwegs im Badischen

DAV – Senioren im Badischen unterwegs

Zu der alle 14 Tage stattfindenden Mittwoch – Wanderung hatte Wolfgang Henninger zur Kirschblüte ins Badische eingeladen. Trotz leichtem Regen in Freudenstadt fanden sich über 30 Mitwanderer ein. Mit eigenen Pkw, in Fahrgemeinschaften, fuhren wir zum Wanderstart nach Mösbach. Der Regen hörte schon unterwegs auf, so dass wir ohne Regenschutz starten konnten. Unzählige Kirschenbäume erfreuten uns. Mösbach soll ja das größte Kirschenanbaugebiet der Ortenau sein.

Leider standen die Bäume noch nicht in voller Blüte. Aber immer wieder mussten wir stehen bleiben, um die herrliche Pracht zu bewundern. Fast ein Wunder auch, wie Wolfgang die schönen Wege findet, die zum Teil gar keine waren.

Trotz bedecktem Himmel ein schöner Tag! Die Stärkung für die 10 Kilometer lange Wanderung fand im „Grünen Baum“ statt. Wolfgang, wir danken Dir für diesen wunderbaren Tag.

 

 

Aufbaukurs Klettern

Die Idee zu diesem Kurs entstand aus Überlegungen, das Ausbildungsangebot für Teilnehmer des „Grundkurs Klettern“ auszubauen. Schnell zeigte sich, dass es ein großes Interesse an diesen Themen gibt und so fanden sich 13 Teilnehmer zum ersten Theorieabend ein, bei dem es um das Sportklettern ging.

Um einen möglichst frühen Bezug zur Praxis zu schaffen, wurden die Inhalte am folgenden Mittwoch Abend an der Kletterwand vertieft, korrektes Sichern, fädeln an der Umlenkung, Übung zum Vorstieg und dynamisches Sichern im Toprope durch Sturzübungen.

Geballt ging es am Wochenende weiter. Am Freitag wurde im zweiten Theorieabend der Bogen vom Vorstieg über Mehrseillängenrouten bis hin zur mobilen Absicherung gespannt.

  

Voller Tatendrang ging es am Samstag und Sonntag in das Klettergebiet Battert, um dort wichtige praktische Erfahrungen am Fels zu sammeln. In verschiedenen Stationen wurden Übungen zum Vorstieg und Abseilen durchgeführt. Die mobile Sicherung mit Klemmgeräten und -keilen spielte eine wichtige Rolle. Dank sonnigem Wetter waren die beiden Praxistage für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis in einer aufblühenden Frühlingslandschaft.

 

Kursleitung: Oliver Mohrlok, Andreas Heim

Kursbetreuung Praxistage: Oliver Mohrlok, Andreas Heim, Traudi Gebert, Bernhard Gebert

Teilnehmer: Fabian Sackmann, Lando Huber-Denzel, Lars Franze, Doris Seyfried-Klar, Thomas Forbriger, Ruth Dörschel, Harry Krötz, Rainer Heinzmann, Joachim Gaiser, Thorsten Züfle, Stefanie Büdenbender, Ivonne Sonnenschein, Andreas Turin

 

Skitour Strahlhorn (4190m)

Strahlhorn

Die geplante Skitour für dieses Wochenende auf das Wetterhorn mußte von unserem Thomas leider abgesagt werden, da er mit einem grippalen Infekt im Bett lag.

Seitens der angemeldeten Teilnehmer waren aber Skitourenambitionen unverkennbar vorhanden, so daß ich die Tour von Thomas übernommen habe. Der Wetterbericht war aber für das östliche Berner Oberland nicht ganz berauschend, was er aber für die Wetterhorntour sein sollte. Das Wallis wurde als wetterbegünstigt ausgelobt, so daß sich eine Skitour auf einen 4000er anbot.

Die Lawinen- und Wetterverhältnisse zeigten sich von der besten Seite, so daß die Wahl auf das Strahlhorn fiel. Die Organisation der Tour war zeitlich etwas knapp angerührt, so daß ich mit Mühe und Not die letzten 4 Lager auf der Brittania-Hütte reservieren konnte. Das führte dann leider dazu, daß nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.
Friedrich chauffierte uns in seinem Bus bequem und sicher am 31.3.12 mit Abfahrtszeit 7 Uhr über Kandersteg nach Saas Fee. Bei kristallklarem Himmel und angenehmen Temperaturen nutzten wir den Alpin-Express zur Auffahrt bis zur Station Maste4 (2572m) im Skigebiet.Um wenigstens noch etwas zu machen und dem Körper zur Höhenanpassung etwas Sauerstoff zuzuführen, wählten wir nicht die Auffahrt bis zum Felskinn. Der Aufstieg über die Pisten zum Egginerjoch und dann weiter zur Brittaniahütte (3030m) war in der Sonne angenehm und relativ schnell erledigt. Kurz vor 17 Uhr erreichten wir die bis auf den letzen Platz ausgebuchte Hütte und sind dann nach dem Abendessen ziemlich schnell in unseren Lagern verschwunden.

Wecken war relativ spät gegen 5 Uhr. Nach dem Gewusel von 135 Skitourenaspiranten konnten wir 6.15 Uhr zu unserer Tour starten. Den nicht enden wollenden Allalingletscher sind wir am Seil gegangen, die Spalten waren aber überwiegend sehr gut eingeschneit und der Schnee auf Grund der Kälte gut durchgefroren. Nach zwei Stunden überholte uns eine Schneeschuh-Tapper-Seilschaft, die relativ flott unterwegs war. Wir hatten ganz bewußt auf Grund der fehlenden Höhenanpassung eine langsame Aufstiegsgeschwindigkeit gewählt, um unsere Gipfelchancen zu vergrößern.

Auf etwa 3600m konnten wir hautnah eine Rettungsaktion der Air Zermatt mit dem Heli beobachten, bei der ein Teilnehmer dieser vor uns gehenden Schneeschuh-Truppe aus dem Gletscher gepflückt wurde, der höchstwahrscheinlich mit Herz-Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte.

So waren wir zwar etwas länger unterwegs, konnten aber alle gemeinsam den Gipfel des Strahlhorn auf 4190m gegen 13 Uhr 10 erreichen. Während des Aufstieges pfiff uns ab und zu ein böiger Wind um die Ohren, der sich aber am Gipfel ziemlich zahm zeigte, so daß wir die prachtvolle Aussicht auf die umliegenden nahen und fernen 4000er ausgiebig genießen konnten. Die Berge und vor allem das Matterhorn waren in der klaren Luft zum Greifen nah und vor allem für unseren 4000er-Neuling Friedrich ein ganz tolles Erlebnis.

Die lange Abfahrt von über 15 km Länge bis an die Talstation der Seilbahn in Saas Fee war der gelungene Abschluß dieser schönen Skitour. Die Rückfahrt ab 18 Uhr verlief problemlos und wurde von unserem Fahrer Friedrich perfekt gemeistert, so daß wir zu später Stunde alle wohlbehalten und mit einem Rucksack voller Erlebnisse und Eindrücke wieder zu Hause angekommen sind.
Die Ersatztour zum Strahlhorn konnte damit wie geplant durchgeführt werden und war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg.
Steffen Lots

Tourenführer: Steffen Lots

Teilnehmer: Friedrich Barth, Helmut Springmann, Martin Schreiber (Gast)

 

 

 

 

 

 
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