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Skitour Strahlhorn (4190m)

01.04.2012

Die geplante Skitour für dieses Wochenende auf das Wetterhorn mußte von unserem Thomas leider abgesagt werden, da er mit einem grippalen Infekt im Bett lag.

Seitens der angemeldeten Teilnehmer waren aber Skitourenambitionen unverkennbar vorhanden, so daß ich die Tour von Thomas übernommen habe. Der Wetterbericht war aber für das östliche Berner Oberland nicht ganz berauschend, was er aber für die Wetterhorntour sein sollte. Das Wallis wurde als wetterbegünstigt ausgelobt, so daß sich eine Skitour auf einen 4000er anbot.

Die Lawinen- und Wetterverhältnisse zeigten sich von der besten Seite, so daß die Wahl auf das Strahlhorn fiel. Die Organisation der Tour war zeitlich etwas knapp angerührt, so daß ich mit Mühe und Not die letzten 4 Lager auf der Brittania-Hütte reservieren konnte. Das führte dann leider dazu, daß nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten.
Friedrich chauffierte uns in seinem Bus bequem und sicher am 31.3.12 mit Abfahrtszeit 7 Uhr über Kandersteg nach Saas Fee. Bei kristallklarem Himmel und angenehmen Temperaturen nutzten wir den Alpin-Express zur Auffahrt bis zur Station Maste4 (2572m) im  Skigebiet.Um wenigstens noch etwas zu machen und dem Körper zur Höhenanpassung etwas Sauerstoff zuzuführen, wählten wir nicht die Auffahrt bis zum Felskinn. Der Aufstieg über die Pisten zum Egginerjoch und dann weiter zur Brittaniahütte (3030m) war in der Sonne angenehm und relativ schnell erledigt. Kurz vor 17 Uhr erreichten wir die bis auf den letzen Platz ausgebuchte Hütte und sind dann nach dem Abendessen ziemlich schnell in unseren Lagern verschwunden.

Wecken war relativ spät gegen 5 Uhr. Nach dem Gewusel von 135 Skitourenaspiranten konnten wir 6.15 Uhr zu unserer Tour starten. Den nicht enden wollenden Allalingletscher sind wir am Seil gegangen, die Spalten waren aber überwiegend sehr gut eingeschneit und der Schnee auf Grund der Kälte gut durchgefroren. Nach zwei Stunden überholte uns eine Schneeschuh-Tapper-Seilschaft, die relativ flott unterwegs war. Wir hatten ganz bewußt auf Grund der fehlenden Höhenanpassung eine langsame Aufstiegsgeschwindigkeit gewählt, um unsere Gipfelchancen zu vergrößern.

Auf etwa 3600m konnten wir hautnah eine Rettungsaktion der Air Zermatt mit dem Heli beobachten, bei der ein Teilnehmer dieser vor uns gehenden Schneeschuh-Truppe aus dem Gletscher gepflückt wurde, der höchstwahrscheinlich mit Herz-Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte.

So waren wir zwar etwas länger unterwegs, konnten aber alle gemeinsam den Gipfel des Strahlhorn auf 4190m gegen 13 Uhr 10 erreichen. Während des Aufstieges pfiff uns ab und zu ein böiger Wind um die Ohren, der sich aber am Gipfel ziemlich zahm zeigte, so daß wir die prachtvolle Aussicht auf die umliegenden nahen und fernen 4000er ausgiebig genießen konnten. Die Berge und vor allem das Matterhorn waren in der klaren Luft zum Greifen nah und vor allem für unseren 4000er-Neuling Friedrich ein ganz tolles Erlebnis.

So waren wir zwar etwas länger unterwegs, konnten aber alle gemeinsam den Gipfel des Strahlhorn auf 4190m gegen 13 Uhr 10 erreichen. Während des Aufstieges pfiff uns ab und zu ein böiger Wind um die Ohren, der sich aber am Gipfel ziemlich zahm zeigte, so daß wir die prachtvolle Aussicht auf die umliegenden nahen und fernen 4000er ausgiebig genießen konnten. Die Berge und vor allem das Matterhorn waren in der klaren Luft zum Greifen nah und vor allem für unseren 4000er-Neuling Friedrich ein ganz tolles Erlebnis.