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Skitour zum Rheinwaldhorn am 19./20.3.

20.03.2011

Nach Neuschneefällen war die Lawinengefahrenstufe 3 erheblich.

Der Hüttenwirt der Länta-Hütte, Thomas Meier, sagte dass dort jedoch nur 2 cm Schnee gefallen seien und am Sonntag die Sonne schiene. Zu acht starteten wir aus Freudenstadt und trafen am Zerfreila-Stausee Martin und Dietmar aus Ludwigsburg. Im Nebel und Schneetreiben umrundeten wir den Zerfreilastausee und waren zu Kaffe um 16 Uhr auf der Hütte, gespannt ob die Wetterprognose für Sonntag zutreffen würde.Der Hüttenwirt der Länta-Hütte, Thomas Meier, sagte dass dort jedoch nur 2 cm Schnee gefallen seien und am Sonntag die Sonne schiene. Zu acht starteten wir aus Freudenstadt und trafen am Zerfreila-Stausee Martin und Dietmar aus Ludwigsburg. Im Nebel und Schneetreiben umrundeten wir den Zerfreilastausee und waren zu Kaffe um 16 Uhr auf der Hütte, gespannt ob die Wetterprognose für Sonntag zutreffen würde.

Der Himmel war am Sonntag tatsächlich wolkenlos. Wir starteten bei beginnender Dämmerung um 5.45 Uhr. Nach 3 km war die Gletscherzunge erreicht. Eine kurze Steilpassage musste zu Fuß überwunden werden.

Über der weiten Fläche des Länta-Gletschers wehte ein starker Wind, der sich bis zum Höhensturm steigerte, jedoch erfreulicherweise aufhörte als wir um 11 Uhr am Gipfel waren. Aufgrund seiner zentralen Lage im Alpenbogen und der klaren Wetterlage bot sich eine tolle Aussicht vom Wallis bis zu den Bernina-Bergen.

Vom Gipfel konnten wir direkt mit Ski abfahren. Obwohl der Gipfelhang windverblasen war, war er gut fahrbar. Es kam Freunde am Tiefschneefahren auf. Das High-Light war die Abfahrt über einen Steilhang vom Gletscher auf den Talboden hinunter, den wir aus Sicherheitsgründen einzeln befuhren.

In zügiger Schussfahrt ging es zur Hütte, wo wir mit frischer Suppe und zünftiger ‚Quetschkommoden-Musik’ empfangen wurden und unsere Abfahrtspuren vom Gipfel betrachten konnten. Das Rheinwaldhorn ist ein Skiberg par exzellente mit einem längeren Hüttenanstieg, der das ganze zu einem exklusiven Erlebnis macht!

Friedrich Barth chauffierte uns mit seinem ‚Bussle’ wieder komfortabel nach Hause.

Teilnehmer: Friedrich Barth, Uwe de Jager, Thomas Fischer, Stefan Kastner, Steffen Lots, Dietmar Merz, Oliver Rosenhahn, Martin Schreiber, Jürgen Schweikle, Helmut Springmann