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Sommerliche Ausfahrt der Familiengruppe zum Naturfreundehaus in Oppenau

03.05.2026

Vom 1. bis 3. Mai konnte die Familiengruppe auch dieses Jahr wieder eine mehrtägige Ausfahrt an einem langen Wochenende durchführen. 

Wir trafen uns diesmal nicht wie sonst üblich am Bahnhof, sondern am Parkplatz am Alpintreff, weil unser diesjähriges Ziel, das Kehler Naturfreundehaus in Oppenau – zumal am Feiertag - leider nur sehr umständlich mit Öffis zu erreichen war. So konnten wir aber unsere erste Wanderung gleich auf halber Strecke durchführen. Wir erklommen gemeinsam in Bad Griesbach den Teufelskanzelsteig. Das Wetter passte herrlich zum 1. Mai, und wir konnten die 7,5 km gut meistern. Allerdings gab es unterwegs wieder so vieles zu entdecken, dass wir unmöglich den Zeitplan einhalten konnten. Zum Glück reiste eine Familie direkt an, so dass Verena, Robi, Carlotta und Toni zur vereinbarten Zeit den Hausschlüssel vom Hüttenwart entgegennehmen konnten. Sie erkundeten auch gleich die Eisdielen der näheren Umgebung, was sich noch als nützlich erweisen sollte. Als alle dann in der Hütte angekommen waren, war gleich klar, dass die vorher festgelegte Zimmereinteilung nach Familien nicht eingehalten werden konnte. Die Mädels bezogen daher ihr eigenes Reich.

Am Samstag machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum „Picknickbrunnen“ oberhalb unserer Unterkunft. Die hohen Temperaturen der Rheinebene zwangen uns jedoch rasch zu einer Programmänderung. Mit Umweg über die Eisdiele begaben wir uns ins Oppenauer Freibad, um die Badesaison gebührend zu eröffnen.

Am Sonntag war nach dem Hüttenputz wieder Wanderwetter. Motiviert steuerten wir den Wanderparkplatz am den Allerheiligen Wasserfällen an. Diese Idee hatten aber nicht nur wir, so dass wir keinen Platz mehr für unsere PKW finden konnten. Oder hatten wir einfach zu lange gefrühstückt? Zum Glück fanden wir noch Parkmöglichkeiten in einer Kurve oberhalb des Klosters. Wir passierten auf dem Wanderweg zu den Klosterruinen das Ehrenmal des Schwarzwaldvereins. Dieses gab Anlass, mit den Kindern über Sinn und Unsinn von Kriegen zu philosophieren. Schnell machten uns die Kinder klar, dass sie mit der damaligen Verklärung des Heldentums nicht einverstanden sein konnten.

Nach diesen nicht einfachen Gesprächen durften wir uns bei einem Restepicknick in den Klostergärten stärken. Die Motivation zu wandern war nicht mehr sehr hoch. Lieber wollten die Kinder jetzt die imposanten Ruinen erkunden. Fleißig wurden die Mauerreste im Spiel erkundet und beklettert, so kamen auch die Kinder auf ihre Kosten, die zunächst enttäuscht waren, dass wir dieses Jahr keinen Kletterfelsen im Programm hatten. Kleiner Trost: Für nächstes Jahr ist das Ebinger Haus im Donautal schon reserviert.

Dabei waren 7 Erwachsene und 10 Kinder aus den Familien Uhl, Haußer, Giesekus, Minnich und Rinkowski. Zwei Familien fielen krankheitsbedingt leider kurzfristig aus.