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Gemeinsame Sektionstour

23 Teilnehmer der Sektion genießen wunderschöne, gemeinsame Tage in den Vogesen

04.10.2026

Eines kann man Sicherheit sagen – der Höhepunkt des nun fast schon zurückliegenden Tourenjahres war die gemeinsame Sektionstour Anfang Oktober. Die insgesamt 23 Teilnehmer konnten bei wunderbarem Herbstwetter ihre Wandertouren, MTB-Trails und Kletterrouten rund um den Col de la Schlucht bestens genießen. Aber auch die Abende auf der Hütte waren geprägt von Geselligkeit, regem Austausch unter den verschiedenen Gruppen und viel Spaß. Unsere Unterkunft, die Auberge du Schantzwasen, trug mit Ihrem Charme, dem freundlichen Personal und sehr gutem Essen letztlich auch mit dazu bei, dass diese Ausfahrt jedem in guter Erinnerung bleiben wird.

Die Wandergruppe bestand aus 10 Teilnehmern und legte in den drei Tagen über 42 Kilometer und 1850 Höhenmeter zurück.

Am ersten Tag ging es vom Col de la Schlucht über den Sentier des Roches nach Frankenthal und über den Col du Schaeferthal zum Le Hohneck. Nach einer Einkehr wanderten wir auf der Hochebene an der Martinswand vorbei zum Col de la Schlucht zurück.

Am nächsten Tag starteten wir an unserem grandiosen Quartier Richtung Süden bis zum Spitzenfels oberhalb des Col de la Schlucht. Dann wanderten wir auf einem alten Grenzpfad auf dem Kammweg über Le Tanet und Taubenklangfelsen bis zum Gazon du Faing. Nach einem steilen Abstieg zum Lac de Truites ging es am Hang entlang zum Lac Vert und zur Ferme-Auberge Seestaettle, wo wir kurz einkehrten, bevor wir zur Auberge du Schantzwasen zurückkehrten.

Die letzte Wanderung führte uns von der Ferme-Auberge du Gazon du Faing auf beziehungsweise über die Hochwiesen Les Hautes Chaumes bis wir zur Quelle des Lac Blanc abbogen und beim Aussichtsfelsen beim Château Hans zum Lac Blanc abstiegen. Weiter ging es zum Lac Noir, wo dann tatsächlich ein leichter Nieselregen einsetzte. Nun kam der Aufstieg zum Soultzeren Eck. Am Taubenklangfelsen vorbei ging es zurück zur Ferme-Auberge.

Wir wanderten über Felsenwege und Hochweiden, durch alte Baumbestände und Heidelandschaft, es gab Wurzelwege, Hochmoorflächen, steile Serpentinenpfade und vieles mehr. Der ständige Wechsel der Landschaft, aber auch die großartigen Aus- und Tiefblicke brachten uns immer wieder zum Staunen und belohnten uns für manchen Schweißtropfen.

Die sieben Teilnehmer der Klettergruppe fanden an den drei Tagen jede Menge Möglichkeiten in den verschiedenen Sektoren an der Martinswand in der Nähe des Hohnecks. Das Angebot reichte dabei von sportlichen Einseillängen-Routen bis hin zu fast schon alpinen Mehrseillängentouren. Am ersten Tag stand dabei vordergündig das "Vertrautmachen" mit dem Fels auf dem Programm. Hierzu wurden die kurzen Routen des Sektors "Voies de Sortie" genutzt. Am zweiten Tag lockten dann schon die "großen Wände" der Sektoren "Strassburgerwand" und "Martinswand". Hier gibt es wunderbare Routen mit immer wieder fantastischen Ausblicken. Am dritten Tag konnten noch ein paar Seillängen absolviert werden, bevor der einsetzende Regen unseren Klettertag nur unwesentlich verkürzte. Alle Teilnehmer - gleich ob das erste Mal an der Martinswand oder "Wiederholungstäter" – waren begeistert.

Die sechs teilnehmenden Mountainbiker teilten sich in zwei Gruppen auf – "moderat-sportlich" und "supersportlich". Naturgemäß hatten sie den größten Aktionsradius rund um den Col de la Schlucht. Und so sammelten sie neben vielen Höhenmetern und Kilometern auch viele Eindrücke von der einzigartigenen Landschaft am Vogesen-Hauptkamm. Zum Schluß blieb allen die Erkenntnis, dass diese Gebiet noch ein großes Potential für weitere Touren hat.