© DAV FDS

Sensenkurs mit Oliver und Kilian Mohrlok

3 meter g’mäht ond 4 schlugg tronka

20.06.2026

Jetzet vrzähl i euch, wa m’r heit triaba hend:

Mit unseren Sensen, teilweise im Baumarkt als „mähfertig“ erstanden, sind wir an diesem prächtig heißen Samstag zu Oli und Kilian gefahren, um uns in die Kunst des Sensens, 'tschuldigung, Mähens mit der Sense einführen zu lassen.

Die beiden haben nicht lange gefackelt und uns mit verschieden gebauten Sensenblättern und Sensenwürfen bekannt gemacht, mit Bart, Hamme, Warze, Worb und Sensenschloss. Dass der Rücken schmerzen muss, wenn der Worb falsch eingestellt ist und dass die Sense für ein gutes Arbeitsergebnis „im Zirkel“ stehen muss haben wir gelernt. Und dann schritten wir, ausgerüstet mit Sensen, Kumpf und Wetzstein zur Tat, um die richtige Führung der Sense zu üben, zu üben und nochmal zu üben – und wie Oli immer wieder korrigiert: „Immer schön die Daumen auf die Griffe drücken“!

S isch scho ganz schee âstrengend, die mäherei wemmr des so sieht;
aber wemmr des richtig macht, und die sens’ immr guet durchzieht,
von rechts nach links niabr, da kommt m’r richtig in de rhythmus nei,
am schluß ka mr gar net mehr aufheara mit dem mäha.

Wie man einen Heureiter richtig aufbaut, haben uns Oli und Kilian gezeigt, aber auch, wie das Heu mit der selbst gebauten Presse zur Lagerung vorbereitet werden kann. Außer am Schärfen des Blattes haben wir uns auch am Dengeln geübt mit verschiedenen Formen von Dengelamboss, Dengelhammer und Dengelstock. Oli und Kilian haben ihre ganze Kollektion an Sensenwürfen, Sensenblätter, Wetzsteinen (künstlichen und natürlichen), Rechen und Heugabeln zur Verfügung gestellt und uns zu alledem noch prächtig bewirtet. Damit war der Kurs „a gmähts Wiesle“ und wir sagen herzlichen Dank, auch an Miriam, auch für die vielen interessanten und anregenden Informationen zum Ökosystem Wiese, die wir so ganz nebenbei erfahren haben.

Andi, Axel, Ruth und Thomas

Und jetzt stimmen wir alle ein in den Schwaben-Rap:

https://youtu.be/RWrtZ9VsyxQ